TechTicker: LG 5K-Gaming-Monitor, Qobuz boomt, beyerdynamic IE-Monitor, ELAC Vinatge-Wecker und mehr | News



Der Musikstreaming-Underdog Qobuz mausert sich und vermeldet deutliche Steigerungsraten bei Abonnenten und Umsatz. Außerdem: LG 5K-Monitor mit feinem lokal Dimming, beyerdynamics neue In-Ear-Monitore für Musiker und die Auferstehung eines echt coolen Radioweckers von ELAC.
LG STELLT 5K-GAMING-MONITOR MIT 2304 LOKALEN DIMMINGZONEN VOR
Nach der kürzlichen Ankündigung des neuen UltraGear-Line-ups bringt LG mit dem 27GM950B einen weiteren interessanten Monitor aufs Parkett. Der UltraGear evo GM9 (Modell 27GM950B) wird explizit als Gaming-Monitor beworben, dürfte aber auch für viele andere Anwender interessant sein.
Zu den Besonderheiten dieses 27Zöllers mit 5K-Auflösung (5.120 x 2.880) zählt seine Hintergrundbeleuchtung, die 2.304 lokalen Dimmzonen bilden. Das soll das sogenannte Blooming weitgehend vermeiden und so für eine nahezu perfekte Schwarzdarstellung sorgen, auch wenn helle Bildelement darin zu sehen sind. Etwa weiße Schrift auf schwarzem Grund. LG nennt das “Hyper Mini LED”.

Der Monitor mit VESA DisplayHDR 1000 Zertifizierung bietet eine Spitzenhelligkeit von 1.250 Nits und verfügt über einen eigenen Prozessor für integriertes 5K AI Upscaling. Das bringt Bildinhalte mit geringerer Auflösung auf 5K-Qualität, ohne zusätzliche GPU-Leistung zu beanspruchen. Weitere KI-Funktionen wie „AI Scene Optimization“ und „AI Sound“ passen Bild und Ton automatisch an das jeweilige Spielgenre an.
Als ausgewiesener Gaming-Monitor ist der evo GM9 natürlich auch sehr flott. Dank Dual-Mode können Gamer können zwischen 5K bei 165 Hz für grafisch anspruchsvolle Titel und QHD bei 330 Hz für rasante, kompetitive Spiele wechseln. Eine Reaktionszeit von 1 ms (GtG) sowie die Unterstützung von NVIDIA G-SYNC und AMD FreeSync Premium garantieren dabei stets flüssiges Gameplay ohne Screen-Tearing, so die Pressemeldung.

Der LG UltraGear evo 27GM950B wird voraussichtlich ab Anfang Juli für eine unverbindliche Preisempfehlung von 999 Euro in Deutschland erhältlich sein.
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QOBUZ VERZEICHNET GROSSEN UMSATZ- UND NUTZERWACHSTUM
Diese Meldung freut mich persönlich ganz besonders. Seit Jahren predige ich schon von den Qualitäten und Annehmlichkeiten des französischen Musikstreamingdienstes Qobuz. Aber wie so oft hat man es als Underdog gegen große Player im Business nicht leicht, wirklich Fuß zu fassen. Die Menschen tendieren nun mal zu einfachen und bekannten Lösungen. Nach dem Motto: meine Kumpels haben alle Spotify, also nehm ich das auch. Oder in der Apple Welt wird eben oft einfach zum hauseigenen Apple-Dienst gegriffen, weil es sich so schön in die Gerätelandschaft integriert.
Der Streamingdienst Qobuz hat von Anfang an auf höchst mögliche Qualität gesetzt und schon viele Jahre vor allen anderen Lossless und auch HiRes-Streams angeboten. Ohne irgendwelche Kompromisse. Außerdem hebt sich Qobuz wohltuend durch seine von Menschen kuratierten Musikangebote ab.
Einen ganz wichtigen technologischen Schub erfuhr Qobuz vor nicht allzu langer Zeit mit der Einführung seines Connect-Dienstes. Etwas, das leider nur sehr schwer an Endverbraucher zu vermitteln ist, weil es für die Meisten zumindest oberflächlich betrachtet keinen Unterschied macht. Ganz kurz erklärt: Mit “Connect” kompatible Endgeräte werden von der Qobuz-App direkt erkannt. Wählt man es als Ausgabegerät, holt sich das Wiedergabegerät die Musik direkt aus dem Netz, anstatt die Daten wie sonst üblich über den Umweg des Smartphones zu beziehen. Das Smartphone ist dabei nur die Fernbedienung.
Die Connect-Wiedergabe bietet nicht nur potentiell höhere Klangqualität, sondern auch bessere Verbindung und mehr Komfort, da der Nutzer keine speziellen Geräte-Apps zur Musiksteuerung nutzen muss, sondern einfach die vertraute App des Streaminganbieters nutzt. Das ist auch bei einem Gerätewechsel praktisch, weil einfach weiter die gewohnte Qobuz-App genutzt werden kann.
Mit Qobuz Connect können kompatible Geräte direkt aus der Qobuz-App gesteuert werden. Die Musikdaten holt sich das Gerät ohne Umweg direkt über das Internet.Zugegeben: An der Connect-Front war Qobuz nicht der erste Anbieter. Platzhirsch Spotify und Tidal waren hier Vorreiter. Aber die Franzosen haben das Potential dieses wichtigen Features rechtzeitig erkannt und es so schnell wie möglich umgesetzt. So gibt es jetzt drei Streaming-Anbieter mit Connect. Apple Music bietet das übrigens nicht und es erscheint angesichts Apples typischer Produktstrategie auch aussichtslos, dass jemals etwas vergleichbares zum Connect-Feature kommt. Apple wird an seinem proprietären und derzeit auch qualitativ nachteiligem AirPlay-Protokoll festhalten.
Das Connect-Feature hat Qobuz mit hoher Wahrscheinlichkeit einen entscheidenden Schub in den Nutzerzahlen gebracht. Das Unternehmen vermeldet:
- Im Jahr 2025 gab es einen Umsatzwachstum von 45,7 % und lag damit deutlich über dem Wachstum des globalen Marktes für kostenpflichtiges Musikstreaming (+8,8 %), dessen Volumen inzwischen 16,6 Milliarden US-Dollar erreicht
- Allein in Deutschland, dem drittgrößten Markt von Qobuz hinter den USA und Frankreich mit einem Umsatzanteil von 11 %, wuchs Qobuz um satte 34,4 %.
- Der durchschnittliche Umsatz pro Nutzer (ARPU) betrug 120,30 Euro und damit mehr als 6,5-mal höher als der Marktdurchschnitt von 18,35 Euro
- Das Unternehmen vermeldet einen positiven Cashflow und sei frei von Finanzschulden

Ein positiver Cashflow und keine Finanzschulden, sowie ein erreichter EBITDA-Break-even nach IFRS sind absolut erfreulich, bedeuten aber noch keine echte Profitabilität. Ein positiver Jahresüberschuss wird aber für März 2027 erwartet, so die Meldung. Nur zum Vergleich: Auch der größte Musikstreaming-Anbieter Spotify arbeitet bisher fast ausnahmslos defizitär und hat auf Deutsch gesagt noch nie Geld verdient.
Zu den Grundpfeilern und sonstigen Highlights von Qobuz gehören:
- Ein ausschließlich kostenpflichtiges Modell ohne Werbung; kein kostenloses, werbefinanziertes Angebot
- Hochauflösende Audioqualität, die den künstlerischen Intentionen und dem Werk, wie es der/die Künstler:in geschaffen hat, treu bleibt.
- Ein einzigartiges Angebot, das Musikstreaming und den Kauf von einzelnen Musiktiteln zum Download in Hi-Res-Qualität miteinander verbindet; ergänzt durch redaktionelle Inhalte im Qobuz Magazin, die von einem Team aus Journalisten und Musikexperten verfasst werden.
- Eine zu 100 % von Menschen kuratierte Musikauswahl, die die Vielfalt der Genres und Künstlern respektiert.
- Eine Ausnahme in der Branche: Alle Mitarbeitenden sind zugleich Aktionäre des Unternehmens und damit am Erfolg des Unternehmens beteiligt
Zudem gilt Qobuz als der Streamingdienst mit der höchsten Ausschüttungsquote für die Künstler. Qobuz hat im März 2025 als erste Streaming-Plattform weltweit ihre durchschnittliche Auszahlungsrate pro Stream (0,01802 €) offiziell belegen lassen. Konkret bedeutet das: Erreicht ein Titel 1.000 Streams auf Qobuz, fließen 18,02 Euro an die Rechteinhaber, die das Geld gemäß den Vertragsbedingungen an Künstler, Songwriter und Komponisten weiterverteilen.
Qobuz entwickelt spezielle Tools zur Identifizierung und Kennzeichnung von KI-generierter Musik und zur Erkennung von Streaming-Manipulation. Manipulierte Streams werden aus Reportings und von der Auszahlung von Tantiemen ausgeschlossen. KI-generierte Inhalte werden von der Plattform entfernt, sobald Verstöße festgestellt werden.
REWIND meint: Ein Streaminganbieter mit diesem Ethos und der gebotenen Qualität verdient auf jeden Fall einen festen Platz am Tisch der Großen und sollte von den Verbrauchern auf keinen Fall bei der Auswahl einfach links liegen gelassen werden, nur weil Apple Music oder Spotify die größere Verbreitung haben. Bigger is not always better. Zumal die Musikauswahl bei Qobuz mit über 100 Mio. Titeln ja nicht geringer ist.
Disclaimer: Das ist die ganz persönliche Meinung des Autors, der nicht für diese Aussagen bezahlt wurde.
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BEYERDYNAMIC PRÄSENTIERT IN-EAR-MONITOR DT 30 IE FÜR MUSIKER
beyerdynamic hat einen neuen In-Ear-Monitor speziell für Musiker vorgestellt. Der DT 30 IE soll durch ausgewogenen Monitoring-Sound, eine hohe passive Schallisolation von bis zu 39 dB und ein IP54-zertifiziertes Design überzeugen, das selbst den schweißtreibendsten Auftritten standhält – im Proberaum, beim Club-Gig oder auf der ganz großen Bühne.

Der DT 30 IE ist auf die Anforderungen von Live-Performances ausgelegt, so der Hersteller. Ein dynamischer 11-mm-Treiber sorgt für einen Frequenzbereich von 5 bis 20.000 Hz. Eine zentrale Rolle spielt die passive Schallisolation des DT 30 IE, die bis zu 39 dB beträgt. Statt dauerhaft gegen laute Drums, Gitarren-Amps und Geräusche aus dem Publikum anzukämpfen, können sich die Künstler gut abgeschirmt auf ihren Mix fokussieren.
Das kompakte und ergonomisch geformte Ohrpassstück soll sicher im Ohr sitzen – auch bei längeren Proben und bewegungsintensiven Shows. Mit 2,7 Gramm pro Hörer ist der In-Ear-Monitor zudem ausgesprochen leicht. Im Lieferumfang enthalten sind drei Paar Silikon-Ohrpassstücke sowie drei Paar Schaumstoff-Ohrpassstücke in den Größen S, M und L.

Weil Schweiß, Schmutzpartikel, enge Changeovers und manchmal sogar verregnete Outdoor-Konzerte zum Alltag vieler Musiker:innen dazugehören, ist der DT 30 IE gemäß Schutzklasse IP54 gegen Staub und Spritzwasser geschützt.
Zu den weiteren Merkmalen gehören ein Kevlar-verstärktes, abnehmbares Kabel mit MMCX-Stecksystem und vergoldete Steckverbindungen. Ein integrierter Memory-Draht sorgen für eine stabile Verbindung und sicheren Halt. Austauschbare Komponenten und separat erhältliche Ersatzteile machen den DT 30 IE schließlich zu einer langfristig ausgelegten Monitoring-Lösung.

Der DT 30 IE ist ab dem 16. Juni 2026 zum UVP von 119 Euro im Online-Shop auf beyerdynamic.de sowie bei autorisierten Fachhändlern erhältlich. Austauschbare Komponenten und Ersatzteile können separat nachbestellt werden.
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ELAC: WIEDERBELEBUNG DES RADIOWECKERS RD100 AUS DEN SECHZIGERN
Auf stolze 100 Jahre Firmengeschichte kann das Kieler Unternehmen ELAC in diesem Jahr zurückblicken. Den runden Doppelnuller-Geburtstag feiert ELAC mit viel Tamtam. Zuletzt auf der High End Messe in Wien, wo die Kieler neben einem Rückblick auf die Firmengeschichte ein ganzes Bündel an Neuheiten vorstellte:
- Concentro L 809 – 33.000 € – ab Herbst 2026
- BS 100 Limited Edition – 999 € – ab Sommer/Herbst 2026 (limitiert auf 500 Paare, in Schwarz matt, Weiß matt oder Zebrano Seidenmatt-Lack)
- Elegant 100 Limited Edition – 999 € – ab Sommer/Herbst 2026 (limitiert auf 250 Paare, Teal/Wood/Silver)
- Debut Reference 3 – ab Herbst 2026
- DBR63 (Kompakt) 429 € / 499 € (Walnuss) / 999 € / 649 €
- DFR53 (Standlautsprecher) 799 € / 999 € (Walnuss)
- DCR53 (Center) 499 €; 649 € (Walnuss)
- Miracord 40 – 499 € – ab Herbst/Winter 2026
- Miracord 50.2 – 799 € – ab Herbst/Winter 2026
- RD 100 – 249 € – ab Sommer 2026 (in Cream White, Dark Grey oder Vintage Red)
ELAC RD 100 anno 2026Einen besonderen Blick verdient dabei die letzte Position. Dabei handelt es sich um ein Remake einer echten Design-Ikone aus den Sechzigern, dem Radiowecker RD 100. Diesem Kleinod verleiht ELAC jetzt neues Leben in Form einer Design-Homage, die natürlich technisch auf den neuesten Stand gebracht wurde. Der neue RD 100, der voraussichtlich ab diesem Sommer erhältlich sein wird, ist im klassischen Sinn ebenfalls ein Radiowecker, aber neben FM-Radio zusätzlich mit DAB+, Bluetooth und Internetradio ausgestattet.
Das Original aus den Sechzigern.Anstelle der mechanischen Flip-Clock Zeitanzeige des Originals, bietet der neue RD 100 – wie könnte es anders sein – ein Display, welches die Originalanzeige detailgenau imitiert, aber auch Zusatzinformationen wie etwa Songtitel anzeigen kann. Auf die mechanische Frequenzskala und die oxidationsanfälligen Schleifbahnregler muss der neue Wecker verzichten. Stattdessen stehen an der Front drei Knöpfe für die Bedienung parat. Und an der Oberseite finden sich Tasten zur Weckersteuerung, drei Radio-Presets sowie eine Schlummertaste.

Der “zeitlose” ELAC-Wecker RD 100 (auf der Deutschen Webseite derzeit noch nicht gelistet) wird ab Sommer für 249 Euro in den Farben Cream White, Dark Grey und Heritage Red zu haben sein.
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NOMAD ERWEITERT STRATOS ARMBANDSERIE UM FARBE FOREST GREEN
Mit Forest Green erhält die Stratos-Band-Serie von Nomad eine weitere Farbvariante. Die neue Ausführung kombiniert grünes FKM mit Titan-Hardware und greift das bestehende Hybrid-Design der Reihe unverändert auf.

Materialaufbau, Konstruktion und Funktionalität bleiben unverändert. Die Idee hinter dem Hybrid-Armband ist, dass die Titanverbindungen für Stabilität sorgen, während flexible FKM-Elemente Tragekomfort und Wasserresistenz unterstützen. – Wobei mir nicht klar ist, warum die Wasserresistenz durch das FKM verbessert werden sollte, denn Titan pur ist natürlich auch absolut korrosionsfest. Aber so lautet die Beschreibung von Nomad. – Marketing-Stilblüten.
Die neue Variante ist wahlweise mit schwarzem oder naturfarbenem Titan-Finish erhältlich und ab sofort bei Amazon verfügbar.

Alle Fakten im Überblick:
- Hybrid-Design aus Grad-4-Titanverbindungen und FKM-Elementen
- Farbvariante Forest Green mit Titan-Hardware in Schwarz oder Natur-Finish
- Charakteristischer Hybrid-Look durch sichtbare FKM-Elemente
- Wasserresistente Konstruktion für Alltag und Outdoor-Aktivitäten
- Magnetischer Verschluss für sichere Befestigung
- Werkzeug zur Längenanpassung inklusive
- Kompatibel mit Apple Watch 49, 46, 45, 44 und 42 Millimeter
- Passend für Handgelenke von 130 bis 200 Millimeter
- Ab sofort für einen UVP von 179,95 Euro bei Amazon erhältlich, sowie weitere Farbvarianten der Stratos-Band-Serie



