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Paris zum siebten Mal – und doch hat sich diese Reise ganz anders und besonders angefühlt. Vielleicht lag es daran, dass ich die Stadt diesmal mit meiner Freundin Marina erlebt habe, die meine Leidenschaft für schöne Orte, Mode, gutes Essen und kleine Details teilt. Gemeinsam durch Paris zu schlendern, mit jemandem, der die gleichen Dinge schätzt, mach einfach einen riesigen Unterschied.
Schon im Vorfeld war uns klar: Diese Reise wollen wir bewusst genießen – ohne Stress, ohne lange Warteschlangen. Deshalb haben wir viele Dinge bereits drei bis vier Wochen vor Abreise reserviert. Und ich kann es wirklich nur empfehlen: Paris gehört zu den meistbesuchten Städten der Welt, und spontan bekommt man oft weder einen Tisch in den angesagten Restaurants noch Tickets für Museen oder Ausstellungen. Mit ein bisschen Planung spart man sich vor Ort unglaublich viel Zeit und kann sich ganz auf das Erlebnis konzentrieren.
Hotel National des Arts et Metiers
Für mich liegt die ideale Dauer für einen Paris Aufenthalt bei mindestens 3 Übernachtungen. Da wir als Freundinnen nicht geplant hatten, viel Geld für ein exklusives Hotel mit Blick auf den Eifelturm auszugeben, entschieden wir uns stattdessen für eine stylische und moderne Vier-Sterne-Option im angesagten Marais-Viertel, den vierten Arrondissement.
Das Besondere an diesem Hotel ist, dass es auch bei Einheimischen sehr beliebt ist – vor allem am Abend, wenn sie das hervorragende Restaurant und die lebendige Bar des Hotels besuchen. Gleichzeitig liegt es in einer Ecke mitten im Marais, was es zum perfekten Ausgangspunkt für unser tägliches Programm gemacht hat. www.hotelnational.paris

Hotel National des Arts et Metiers
Zug statt Flug
Mein zweiter Tipp: Wir sind nicht nach Paris geflogen. Der Hin – und Rückflug hätte uns rund 700 Euro pro Person gekostet – stattdessen habe ich mich für eine deutlich entspanntere und günstigere Alternative entschieden: den französischen Schnellzug TGV direkt von München nach Paris East.
Ohne Umsteigen war ich in nur fünf Stunden da – ganz entspannt und ohne den typischen Flughafenstress. Das beste daran: Für Hin- und Rückfahrt habe ich insgesamt nur etwa 180 Euro bezahlt, inklusive erster Klasse und Sitzplatzreservierung.
La Galerie Dior
Kommen wir zu meinem dritten Tipp – und der ist ein absolutes Must für alle Fashionistas in Paris: Ein Besuch in der La Galerie Dior.
Ganz wichtig vorab: Tickets unbedingt online buchen. Der Eintritt kostet 16 Euro pro Person und du bekommst einen festen Timeslot, zu dem du vor Ort sein musst. Du wirst sehen, vor der Galerie stehen Hunderte an, die kein Ticket gebucht haben. An denen läufst du einfach vorbei.
Die Galerie selbst ist dem Leben und Werk von Christian Dior gewidmet und erstreckt sich über mehrere Etagen. Alles ist unglaublich ästhetisch inszeniert – von ikonischen Designs bis hin zu beeindruckenden Ausstellungen, die die Geschichte des Hauses erzählen.
Zusätzlich gibt es ein wunderschönes Café sowie einen exklusiven Souvenirshop mit hochwertigen Dior-Pieces und besonderen Mitbringsel.
Man kann hier wirklich Stunden verbringen und sich komplett in diese Welt verlieren – so viel Liebe zum Detail, so viel Stil. Für mich persönlich ein absolutes Highlight und ein Must-Do, wenn man dieses französische Label genau so liebt und schätzt.
Adresse: Galerie Dior, 11 Rue Francois, 75008 Paris
Öffnungszeiten: Täglich von 11.00 Uhr bis 19.00 Uhr, Dienstags geschlossen.
Der letzte Einlass ist um 17.30 Uhr
Tickets buchen: www.galeriedior.com
La Petit Frenchie Tours
Ein absoluter Geheimtipp, da noch relativ unbekannt ist eine Tour mit La Petite Frenchy Tours. Dabei fährst du in kleinen, liebevoll restaurierten Oldtimern mit offenem Dach durch die Stadt – in unserem Fall war es eine ikonische Citroen 2CV „Ente“ in einem wunderschönen pastelligen Hellblau.
Vor der Fahrt wird die Route besprochen und anhand des Stadtplans gezeigt. Du kannst individuell entscheiden, welche Tour du buchst, wie lange sie gehen soll, und welche Sehenswürdigkeiten dir wichtig sind. Wir haben uns für den Eifelturm, den Arc de Triomphe und den Place Vendôme entschieden.
Auch wenn man unterwegs noch viele weitere Sehenswürdigkeiten passiert, haben wir an diesen drei Orten bewusst unsere Stopps eingelegt – perfekt für ein kleines Shooting mit absoluter Paris Kulisse.
Preislich liegt eine Stunde Fahrt ohne Shootingpause bei etwa 130 Euro, und bis zu drei Personen haben in dem kleinen Oldtimer Platz.
Für mich war es eine der schönsten Sightseeing-Erfahrungen überhaupt. Die Fahrer kennen Paris unglaublich gut und wählen gezielt ruhige Straßen und versteckte Gassen, fernab der Touristenmassen.
Dadurch entdeckt man nicht nur die klassischen Highlights, sondern auch wunderschöne, fast schon geheime Ecken der Stadt – inklusive perfekter Fotospots. Alle Fahrer sprechen perfekt Englisch. Eine echte Herzensempfehlung – vor allem, Paris mal aus einer besonderen Perspektive erleben möchtest. www.lapetitefrenchietours.com
Afternoon Tea bei Louis Vuitton by Maxime Frédéric
Verpasst nicht den Tea Time Moment im Café Maxime Fréderic bei Louis Vuitton, direkt an der Seine. In einer der schönsten Locations von Paris – es ist eine LV Galerie, genießt man hier feinste Patisserie im ikonischen Louis Vuitton Stil – von 11.00 Uhr bis 18.00 Uhr. Unbedingt vorab reservieren, den die Plätze sind heiß begehrt.
Ein Ort, an dem man nicht einfach nur sitzt – sondern innehält, genießt und sich für einen Moment fühlt, als wäre man Teil diese ganz eigenen Louis-Vuitton-Welt.
Der Afternoon Tea kostet 90 Euro pro Person inklusive Wasser und einem Kaffeegetränk oder Tee. louisvuitton.com
Afternoon Tea bei Louis Vuitton by Maxime Frédéric
Cocktail trinken im Ritz
Der Platz Vendôme zählt ohne Frage zu den berühmtesten und elegantesten Plätzen in Paris. Mit seiner ikonischen Architektur, den luxuriösen Boutiquen und dieser besonderen, fast filmreifen Atmosphäre ist er ein Ort, den man einfach erlebt haben muss.
Ein besonderer Tipp: ein Abstecher ins legendäre Hôtel Ritz Paris machen. Hier kann man nicht nur einen Cocktail für 30 Euro genießen, sondern auch einen Blick in eines der geschichtsträchtigsten Hotels der Stadt werfen.
Das Ritz ist eng mit der Pariser Mode- und Kulturgeschichte verbunden – unter anderem hat hier auch Coco Chanel gelebt. Genau diese Mischung aus Eleganz, Geschichte und absolutem Luxus macht den Besuch so besonders.
Cocktail trinken im Ritz
Cédric Grolet
Ein weiterer absolutes Must-Do in Paris für alle, die Patisserie lieben, ist ein Besuch bei Cédric Grolet – einem der weltweit bekanntesten und gefeierten Patissiers überhaupt. Auf Instagram folgen ihm über 13 Millionen Menschen. Seine Kreationen findet man nicht nur in Paris, sondern auch international, unter anderem in Saint Tropez, London, Singapur und Dubai.
In Paris selbst erlebt man seine Kunst im Umfeld des Hôtel Le Meurice, wo seine Patisserie-Boutique zuhause ist. Und obwohl es hier „nur“ um Desserts geht, ist der Hype riesig: Ohne Reservierung und Vorbestellung wartet man hier Stunden in der Schlange.
Das Prinzip ist typisch exklusiv: Man bestellt online vor, bezahlt direkt und bekommt einen festen Timeslot, wann man seine Auswahl abholen kann. Vor Ort erhält man alles liebevoll verpackt – inklusive Besteck und Servietten, perfekt für den Genussmoment im Park.
Und genau das macht das Erlebnis so besonders: Der perfekte Ort dafür ist der Jardin des Tuileries, einer der bekanntesten Parks der Stadt, direkt zwischen Louvre und Place Vendôme.
Screenshot
Dort setzt man sich einfach auf eine der Stühle, öffnet seine kleine Box – und plötzlich wird aus einem Dessert ein echtes Erlebnis. In meinem Fall war es eine Mango-Kreation: kein klassisches Törtchen, sondern eine kunstvolle Komposition aus frischer Mango, feinen Vanillearomen und einer weißen Schokoladenhülle, die optisch wie eine perfekte Mango gestaltet ist.
Der Geschmack? Leicht, fruchtig, nicht zu süß – sondern unglaublich frisch und elegant. Genau dieser Mix aus Kunst, Handwerk und Geschmack macht Cédric Grolets Kreationen so einzigartig. Ein echtes Paris Highlight, das man unbedingt einmal erlebt haben sollte. www.cedricgrolet.com
Abschließend möchte ich euch noch ein paar ganz besondere Restaurant Tipps mit auf den Weg geben. Wir haben diese im Vorfeld sorgfältig recherchiert und zusätzlich Empfehlungen von echten Pariser Insidern bekommen – Menschen, die dort leben und die Szene wirklich kennen. Jedes dieser Restaurants hat seinen ganz eigenen Charakter, seinen eigenen Vibe, und genau das macht sie so besonders. Ich bin mir sicher, dass für jeden Geschmack etwas dabei ist.
Ich hoffe sehr, dass ihr euren Aufenthalt in Paris genauso genießen werdet, wie wir es getan haben. Und falls ihr euch jetzt fragt, warum diesmal weniger Kultur, Museen & Co. dabei sind: Ich war schon so oft in Paris und habe bereits viele der klassischen Highlights – wie den Louvre und zahlreiche andere Museen – besucht. Dieses Mal hat uns allerdings das unglaubliche Glück mit dem Wetter in die Karten gespielt: täglich 20 Grad, Sonnenschein und kein Tropfen Regen – für Paris wirklich ein kleiner Traum. Da war für uns ganz klar, dass wir so viel Zeit wie möglich draußen verbringen wollten.
Monsieur Bleu
Ein absolutes Highlight ist Monsieur Bleu – ein französisches Restaurant, das direkt an der Seine liegt und einen atemberaubenden Blick auf den Eifelturm bietet. Die Location im Palais des Tokyo beeindruckt schon allein durch ihre außergewöhnliche Architektur und den großen, offenen Innenhof, der im Sommer zu einer der angesagtesten Spots der Stadt wird – mit DJ, guter Stimmung und dieser besonderen Pariser Leichtigkeit.
Dieser Ort ist heiß begehrt. Für mich ist es eine Location, wie ich sie so in Europa noch nicht erlebt habe – und definitiv ein Spot, zu dem ich bei jedem Paris-Besuch zurückkehren werde!
Monsieur Bleu
Verde Paris
Ein echtes Erlebnis – und komplett anderes als alles andere – ist Verde Paris. Ich kannte Verde bisher vor allem aus Saint Tropez als Beach Club, und genau dieser Vibe wurde hier mitten in Paris zum Leben erweckt. Es ist weniger ein klassisches Restaurant, sondern vielmehr ein Ort, an dem Dinner und Party nahtlos ineinander übergehen.
Man startet entspannt mit dem Essen – mediterran geprägt, gut und hochwertig – doch der eigentliche Fokus liegt ganz klar auf dem Erlebnis. Ab ca. 21. Uhr steigert sich die Stimmung: DJ-Sound, Shows und eine Energie, die sich immer weiter auflädt, bis man irgendwann selbst aufsteht und mittendrin ist. Genau das macht Verde so besonders – ein Abend, der sich Schritt für Schritt in eine echte Partynacht verwandelt.
Verde Paris
Die Location selbst ist dabei unglaublich elegant und geheimnisvoll – mit Kristalllüstern, Spiegeln und einem glamourösen Interior, das eher an einen exklusiven Club als an ein Restaurant erinnert. Wenn ihr also Lust habt ein tolles Nightlife Feeling aus Paris mitzunehmen, dann solltet ihr euch Verde nicht entgehen lassen.
Girafe Paris
Für unseren Abschluss in Paris hätten wir uns keinen schöneren Ort wünschen können als Girafe Paris. Das Restaurant liegt im legendären Cité de l´Architecture et du Patrimoine am Place du Trocadéro – und damit an einem der spektakulärsten Plätze der Stadt. Wir saßen auf der obersten Etage auf dem Roof Top und hatten einen nahezu perfekten Blick auf den Eifelturm. Allein diese Kulisse macht den Ort schon unvergesslich.
Girafe Paris ist längst mehr als nur ein Restaurant. Gerade während der Paris Fashion Week oder rund um große Premieren und Filmvorführungen ist es ein bekannter Treffpunkt für Stars, Kreative und viele bekannte Gesichter aus der Pariser Szene. Hier finden regelmäßig Events und Partys statt – und trotzdem wird die Atmosphäre stilvoll und nicht überladen.
La Girafe Paris
Das Essen ist wirklich sehr, sehr gut – fein, klassisch französisch mit Fokus auf Seafood – und ja, günstig ist es definitiv nicht. Aber für diese Lage, dieses Ambiente und vor allem diesen Blick ist es jeden Euro wert. Für uns war es der perfekte Ort für unseren Abschlusslunch – ein letzter Mittag in Paris, mit Sonne im Gesicht, einem Glas in der Hand und dem Eifelturm direkt vor uns.
In diesem Sinne hoffe ich, dass ihr ein paar neue Inspirationen mitnehmen konntet, und wünsche euch schon jetzt eine unvergessliche Zeit bei eurem nächsten Paris-Trip.
Eure Jeanny



