TechTicker: MISSION auf neuer Mission, Canor Foundation-Serie, ProtoArc Bürostuhl, Teufel Rockster 2 und mehr | News


Ich wiederhole ab sofort das Coverbild von der Startseite hier auf der Inhaltsseite, da es sonst mit ständig nachrückenden News schnell aus aus dem Blick gerät. (Siehe Umfrage unten.)
MISSION STELLT NEUE SERIE 778 VOR: STREAMER, CD, VOLLVERSTÄRKER
Es ist schon irgendwie erstaunlich, dass ausgerechnet jetzt scheinbar ein großes Revival alter HiFi-Hersteller stattfindet. Insbesondere auch alter Marken aus Emgland. Fast jedes Unternehmen, dass sich in den 70er/80er-Jahren im HiFi einen Namen gemacht hat und von der Insel in die Welt gezogen ist, findet sich auch heute wieder in den Angebotslisten der Händler. Oder online. Nur dass anno 2026 kaum noch eines der Unternehmen unter der ursprünglichen Führung tätig ist. Mit gewissen Ausnahmen (z. B. Cambridge Audio) sind viele große Namen von Damals heute zwar wiederzufinden, aber die Meisten davon sind in Händen anderer.

So auch die britische Marke MISSION, die seinerzeit mit ihren Komponenten eine eigene Designsprache (aber irgendwie typisch britisch) im Halbformat geschaffen hat. Und ganz dem Retro-Trend folgend, greifen die heutigen Besitzer des Markennamens natürlich wieder auf diese Designsprache zurück, denn genau die gefällt vielen Alt-Achtzigern ebenso, wie auch vielen jüngeren Leuten.
Derzeit gehört Mission zur International Audio Group (IAG), einem Unternehmen, das auch andere bekannte Marken im HiFi-Bereich besitzt, darunter Wharfedale, Leak und Audiolab. Die Gruppe hat sich als wichtiger Akteur in der Audioindustrie etabliert. Der deutsche MISSION-Vertrieb ist IAD (International Audio Distribution), die ihrerseits auch Teil der IAG sind.
Mit der neuen Mission 778-Serie kommt nun ein HiFi-System bestehend aus dem Mission 778S (Wireless Music Streamer), dem Mission 778CDT (CD-Transport) und dem Mission 778X (Integrierter Verstärker) auf den Markt. Wie schon der historische Mission 778 aus den 1980er-Jahren soll die Serie auf einem klaren Prinzip basieren: maximale Musikalität bei minimalem Platzbedarf. Mit durchdachter Technik, hochwertigen Bauteilen und einem kompakten, retro-inspirierten Design entsteht ein HiFi-System, das den Klangcharakter von Mission konsequent weiterträgt – zeitgemäß, flexibel und kompromisslos musikalisch. – So die Pressemeldung.
Mission 778S: Wireless Music Streamer mit Silent-Angel-Technologie
Der Mission 778S ist der erste kabellose Musikstreamer von Mission – entwickelt als perfekter digitaler Partner für den 778X und moderne HiFi-Systeme. Grundlage ist eine Streamingplattform, die gemeinsam mit Silent Angel entwickelt wurde – bekannt für hochstabile, jitterarme Netzwerkarchitektur im High-End-Segment.

Unterstützt werden Spotify Connect, TIDAL Connect, Qobuz Connect, TuneIn Radio, DLNA, AirPlay 2, Roon Ready sowie USB-Speichergeräte. Die Bedienung erfolgt über die Mission 778S App für iOS/Android – schnell, intuitiv und vollständig in das Silent-Angel-Ökosystem integriert.
Der integrierte ESS Sabre ES9038Q2M DAC verarbeitet PCM-Signale bis 768 kHz/32-bit sowie DSD bis DSD512. Alle eingehenden Daten werden auf 352,8 kHz oder 384 kHz hochgerechnet, um digitale Artefakte aus dem hörbaren Bereich zu verschieben und dem DAC optimale Arbeitsbedingungen zu bieten.
Für maximale Flexibilität verfügt der 778S über analoge Ausgänge (Cinch, XLR), optische und koaxiale Digitalausgänge, USB-Audio-Ausgänge sowie einen leistungsfähigen Kopfhöreranschluss. Der Streamer wird so zur hochwertigen digitalen Quelle und Vorstufe in jedem Setup – unabhängig von Verstärker- oder Lautsprecherwahl.
Mission 778CDT: CD-Transport für digitale Präzision
Der Mission 778CDT ist ein reiner CD-Transport – ohne internen DAC, ohne analoge Ausgangsstufen. Sein Slot-In-Laufwerk sollstabil und und aufwendig entkoppelt sein. Ein temperaturkompensierter Ultra-Low-Jitter-Oszillator (TCXO) bildet die Taktbasis, während eine gepufferte digitale Ausgangsstufe den Datenstrom an nachfolgende D/A-Wandler übergibt.

Der 778CDT unterstützt neben CD, CD-R und CD-RW auch datenbasierte Formate wie FLAC, WAV, MP3, WMA und APE über USB-Speichermedien. Die Ausgabe erfolgt über optische und koaxiale Digitalausgänge.
Mission 778X: Der Mission 778X ist ein kompakter Vollverstärker für analoge und digitale Quellen und knüpft an den historischen Mission 778 an – als kompakter Vollverstärker mit klarer Bedienlogik, großen Drehreglern und einem zeitlosen Design. Technisch bietet er jedoch eine moderne und umfangreiche Ausstattung: Mit 65 Watt pro Kanal an 4 Ohm (45 Watt an 8 Ohm), digitalen Eingängen wie USB, koaxial und zwei optischen Anschlüssen, einem MM-Phono-Eingang sowie Bluetooth 5.0 mit aptX und AAC ist der 778X für nahezu jede Quelle gerüstet. Sein integrierter ESS Sabre ES9018K2M DAC unterstützt PCM bis 384 kHz und DSD256. Auch ein Kopfhörerverstärker und eine LED-Pegelanzeige ist integriert.

Drei Geräte – ein konsequentes Systemdesign
Die Mission-778-Serie wurde optisch, haptisch und funktional als Gesamtsystem entworfen. Gemeinsame Gehäuseabmessungen, Aluminiumfronten, die ikonische Displaygestaltung und eine reduzierte, praxisorientierte Bedienphilosophie sind dazu gedacht, eine klare, wiedererkennbare Linie zu bilden. Der Trennung in drei Komponenten ermöglicht individuelle Kombinationen – als kompaktes Komplettsystem oder in Ergänzung bestehender Anlagen. Die Geräte arbeiten mechanisch ruhig, elektrisch sauber und klanglich ausgeglichen. Lautet das Versprechen.

Die Mission 778 Serie ist ab Februar im autorisierten Fachhandel verfügbar. Die unverbindlichen Preisempfehlungen lauten:
Mission 778S – Wireless Music Streamer: 949 Euro
Mission 778CDT – CD-Transport: 549 Euro
Mission 778X – Integrierter Verstärker: 649 Euro
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CANOR FOUNDATION: VOLLVERSTÄRKER UND DAC
Die Briten gelangten mit Marken wie MISSION (siehe oben), Harbeth, Quad und vielen anderen in den Jahrzehnten vor der Jahrtausendwende zu großer Bekanntheit im HiFi. Einen ähnlichen Ruf versuchen sich gerade einige osteuropäische Marken zu erarbeiten, wie beispielsweise Canor aus der Slowakai. Das Unternehmen hat sich schon mit seinen Röhrenverstärkern Bekanntheit und großen Respekt in der Szene verdient. Nun will Canor den nächsten Schritt gehen und auch mit rein Transistor-basierten Komponenten neue Kunden erreichen und seine Fangemeinde erweitern.
Dabei setzen die Slowaken aber nicht auf Retro-Design. Woher auch? Sie haben ja keine so weit zurück reichende Historie. Aber das heißt nicht, sie hätten keine Erfahrung. Immerhin wurde Canor auch schon im Jahr 1995 gegründet.
Mit dem neuen Transistor-Vollverstärker Virtus I4S und dem D/A-Wandler Verto D4S erweitert Canor sein Portfolio um die neue Foundation-Line, die nichts mit Apples Sci-Fi-Serie zu tun hat. Beide Geräte setzen auf diskrete Schaltungen (das heißt: keine Chips bzw. OP-Amps von der Stange in den Verstärkerzweigen), eine klare Formensprache mit großflächigen Glasfronten sowie komfortable Touch-Bedienung und richten sich damit an anspruchsvolle Aufsteiger und preisbewusste High-End-Kunden gleichermaßen. In Deutschland, der Schweiz und den Benelux-Ländern werden die neuen Modelle exklusiv über den autorisierten Importeur IDC Klaassen International Distribution vertrieben.

Der Verto D4S ist ein Dual-Mono-DAC mit diskreter Ausgangsstufe und 18-cm-Farbdisplay. In seinem Inneren arbeiten zwei ESS Sabre 9038 DAC-Chips in Dual-Mono-Konfiguration. Die analoge Ausgangsstufe ist vollständig diskret aufgebaut – auf Operationsverstärker im Signalweg verzichtet Canor konsequent.
Der D4S bietet USB, AES/EBU, Koax, zwei optische Eingänge sowie einen dedizierten TV-Eingang. Zusätzlich stehen je ein analoger XLR- und Cinch-Eingang sowie entsprechende symmetrische und unsymmetrische Ausgänge zur Verfügung. PCM-Signale verarbeitet der Verto D4S mit Abtastraten bis 768 kHz, DSD wird sowohl als DoP (DSD64/128/256) als auch nativ bis DSD512 unterstützt. Acht wählbare Digitalfilter ermöglichen eine Anpassung an persönliche Klangvorlieben.
Ein besonderes Ausstattungsmerkmal ist das 18 Zentimeter breite, hochauflösende Farb-Touchdisplay über die gesamte Frontbreite. Es zeigt alle Betriebsparameter klar und übersichtlich an und ermöglicht eine komfortable, moderne Bedienung direkt am Gerät.
Für eine saubere Versorgung sorgt ein lineares Netzteil mit getrennten Spannungsreglern für digitale und analoge Sektionen, um gegenseitige Einstreuungen zu minimieren und einen stabilen Betrieb zu gewährleisten.

Beim Virtus I4S handelt es sich um einen Transistor-Vollverstärker im selben elegant-modernen Design, der außerdem einen Kopfhörerverstärker und Phono-Vorverstärker bietet. Alle Verstärkerstufen arbeiten in Class-AB-Technik und sind in vollständig diskreter Bauweise realisiert. Die Ausgangsleistung beträgt 2 × 120 Watt an 4 Ohm bzw. 2 × 75 Watt an 8 Ohm. Für den Plattenspieler steht eine integrierte Phonostufe für MM- und MC-Systeme mit umschaltbarer Verstärkung (40/46 dB für MM, 60/66 dB für MC) zur Verfügung.

Bei den Anschlüssen bietet der Virtus I4S zwei Cinch-Eingänge, einen symmetrischen XLR-Eingang sowie einen Phono-Cinch-Eingang. Ein variabler Cinch-Ausgang erleichtert die Einbindung eines Subwoofers oder einer externen Endstufe. Für Kopfhörer ist eine 6,3-mm-Klinkenbuchse an der Front integriert.
Herzstück des Bedienkonzepts ist ein 45 Millimeter großer runder Touchscreen, der in den zentralen Drehknopf eingelassen ist und den Zugriff auf alle Funktionen und Einstellungen ermöglicht. Speziell entwickelte Kühlkörper mit Heatpipe-Technologie sorgen für stabile Betriebstemperaturen. Das Gehäuse aus Aluminium, Stahl und Glas ist in drei Farbvarianten verfügbar: Silber und Schwarz (natürlich) und in einem außergewöhnlichen Bronze-Ton. – Wobei ich das nach den Bildern zu urteilen eher als kupferfarben einordnen würde, aber die Bilder könnten täuschen.
Verfügbar werden die Geräte Anfang Februar. Die unverbindlichen Preisempfehlungen lauten:
CANOR Verto D4S: 2.499 Euro
CANOR Virtus I4S: 2.799 Euro
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PROTOARC ERGONOMISCHER BÜROSTUHL EC100
Treue REWIND-Leser wissen, dass auch Sitzergonomie bzw. Gesundheit an Bildschirmarbeitsplatz allgemein ein regelmäßig wiederkehrendes Thema bei uns ist. Besonders wichtig hierfür ist eine gute Sitzgelegenheit. Nicht Omas Holzstuhl vom Esstisch, sondern ein richtig guter Bürostuhl. Soll der nicht nur ergonimisch gut durchdacht, sndern auch mechanisch hochwertig und langlebig sein – und gut aussehen – dann kann der schom mal 1.000 bis 3.000 Euro kosten. Es gibt aber auch deutlich günstigere Angebote. Deren mechanische Qualität kann ich mangels Langzeiterfahrung nicht beurteilen, aber wenn besonders vielversprechende darunter sind, will ich sie nicht verschweigen.

Von der Marke ProtoArc, die auch Peripheriegeräte wie Mäuse und Tastaturen im Angebot hat, wie dieses neulich getestete Set, gibt es auch Bürostühle. Aus dem überschaubaren Angebot (derzeit drei Modelle) sticht der EC100 hervor.
Statt auf komplizierte Technik setzt ProtoArc laut eigener Aussage auf durchdachte, praxisnahe Features. Dazu gehören unter anderem eine 3D-verstellbare Kopfstütze, eine in Höhe und Tiefe anpassbare Lendenwirbelstütze, verstellbare Sitztiefe, mehrere Rückenlehnen-Positionen sowie ein atmungsaktives Mesh-Material.

Mit einem UVP von 219,99 Euro (erhältlich wieder ab Februar bei Amazon, im eigenen Online-Shop derzeit für rund 200 Euro) positioniert sich der EC100 preislich deutlich unterhalb vieler vergleichbarer Ergonomiestühle. Einen näheren Blick ist das auf jeden Fall wert.
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TEUFEL ROCKSTER 2: WEITERENTWICKLUNG DES PORTABLEN EVENT-BLUETOOTH-SPEAKERS
Teufel präsentiert den ROCKSTER 2, einen extrem leistungsstarken, portablen Event-Bluetooth-Speaker, der auf hohe Pegel, tiefen Bass und maximale Einsatzvielfalt ausgelegt ist. Neben der Akkustik steht die neue Steuerbarkeit im Mittelpunkt: DMX-Control ermöglicht das Ansteuern von Lichtsystemen wie LED-Bars oder Lichtorgeln synchron zur Musik. Dazu kommen ein beleuchtetes Bedienpanel, umfangreiche Einstellungsmöglichkeiten per Teufel Go App und ein Anschluss- und Link-Konzept, das vom Karaoke-Abend bis zur großen Outdoor-Party alles abdeckt.


Alle Fakten in Kürze:
- Extrem flexibler, leistungsstarker Event-Bluetooth-Speaker mit maximalem Schalldruckpegel von 132 dB sowie mit DMX-Control zur Steuerung und Synchronisation von Lichtsystemen
- 380-mm-Tieftöner mit vorgelagertem Waveguide für Bass bis 36 Hz (-6 dB), hochbelastbarer Kompressionshochtöner mit optimiertem Hochtonhorn, 440 Watt (RMS) Gesamtleistung, breiter Abstrahlbereich für Live-Musik, Performances, Reden und große Partys
- Zwei integrierte Bluetooth-Empfänger (AAC) für lippensynchrone Wiedergabe, gleichzeitiges Koppeln von zwei Smartphones, beleuchtetes 2-Kanal-DJ-Mischpult für Übergänge, Mischen von Bluetooth mit Line oder Mikrofon, Kopfhörerausgang, Teufel Go App für umfangreiche Einstellungen
- Bis zu 15 Stunden Laufzeit (70 dB nach IEC), wechselbarer Hochleistungs-Akku mit Tiefentladeschutz, Schnellladefunktion, Netzbetrieb auch ohne Akku, Akku lädt auch während des Spielens am Netz
- Drei Stereo-Line-Eingänge (auch XLR), ein Mono-Instrumenten-Eingang für E-Gitarre oder Keyboard, ein XLR-Mikrofon-Eingang für dynamische Mikrofone, Voice Clarity Feature für beste Sprachverständlichkeit
- Party Link: kabellos bis zu 100 kompatible Speaker verbinden; Party Link Stereo: 2 ROCKSTER 2 kabellos als echtes Stereo-Set; Party Link Wired: Stereo per Kabel oder Kette mit weiteren Speakern
- Neu: der Sub-Mode. Der ROCKSTER 2 kann als Subwoofer für zwei per Kabel angeschlossene Top-Speaker (z. B. ROCKSTER NEO oder ROCKSTER AIR 2) fungieren
- Inklusive 4 großer Rollen (zwei davon feststellbar), Stromkabel, Akku und Gummipads, Nutzung auch ohne Rollen möglich
- IPX2-zertifiziert (Schutz gegen leichten Regen und Staub), die neue Protector-Universalhülle hilft bei Wetter, Transport und Lagerung, der optionale ROCKSTER ROVER sorgt für eine erhöhte Position, die USB-C-Powerbank-Funktion lädt alle essenziellen Gadgets

Der Teufel ROCKSTER 2 ist ab sofort für 1.199,99 Euro im Teufel Online-Shop und in allen Teufel Stores erhältlich. Das ROCKSTER 2 Stereo-Set ist für 2.399,98 Euro erhältlich.
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NOMAD RUGGED KEYCHAIN: HARTE PILLENDOSE FÜR AIRTAG
Die AirTags 2 wurden vorgestellt und versprechen noch bessere und zuverlässigere Ortung von damit markierten Gegenständen. Am Design hat sich hingegen nichts geändert, was imanche Nutzer schade finden, Zubehör-Hersteller hingegen freuen dürfte. Die müssen vorhandene Designs für Täschchen und Cases nicht ändern und brauchen auch für Neuentwicklungen keine anderen Maße als zuvor. So wie Nomad für das neue Rugged Keychain.


Der kleine Anhänger bietet ein besonders robustes Gehäuse für die AirTags beider Generationen und einen Schlüsselring zur Befestigung. Wie der Name schon impliziert, geht es bei diesem Produkt um die Nutzung des AirTag unter rauen Bedingungen, wie etwa an Koffern, die nicht gerade mit Samthandschuhen durch Gepäckabfertigungen getragen werden.
Der Rugged Keychain von Nomad kostet 15 Euro (5€ weniger, beim Kauf von zwei Stück) und ist ab sofort zu haben.



